4. Tag

6 TIPPS

Wie du hormonelle Störungen
natürlich in den Griff bekommst

1. Genug Schlaf

 

Während des Schlafes schafft unser Körper Gifte und überflüssige Hormone aus, repariert Gewebe und Zellen, organisiert die Neuronen im Gehirn neu und bildet neue Hormone. Hat der Körper dazu zu wenig Zeit, geraten unsere Hormone deswegen aus dem Gleichgewicht. Die optimale Schlafdauer variiert von Mensch zu Mensch. Studien haben aber gezeigt, dass wir im Minimum 7 Stunden Schlaf benötigen. Für die optimale Regeneration sollten wir vor 23 Uhr einschlafen.

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2. Hormon-freundliche Ernährung

 

Alles was du isst, hat Einfluss auf Deine Hormone. Je besser Deine Stoffwechselsituation und Dein Hormonstatus sind, desto eher kann Dein Körper auch mal ungesunde Speisen oder Süßigkeiten wegstecken, ohne dass Du zunimmst. Um Hormone zu produzieren, benötigt der Körper ganz bestimmte Makro- und Mikronährstoffe. Diese musst du ihm über Deine Ernährung zur Verfügung stellen.

 

Pflanzenpower

Die Basis ist eine frische pflanzenreiche Kost mit reichlich Gemüse, Salaten, Kräutern, Sprossen und Samen, wenn möglich zu jeder Mahlzeit. Die Nährstoff- und Ballaststoffdichte in Gemüse und Co. ist durch nichts anderes zu ersetzen. Diese unterstützen Deine Leber und Deinen Darm bei der Verstoffwechslung von Hormonen und toxischen Substanzen.

 

Gute Fette

Viele Frauen vermeiden Fette, um nicht zuzunehmen. Allerdings ist eine Versorgung mit gesunden Fetten essenziell für die Herstellung von Hormonen wie Östrogen, Progesteron, Cortisol oder die Hormon-Vorstufe Vitamin D. Besonders gesund sind Fette aus Oliven- und Leinöl, Eiern, Avocado, Nüssen, Samen oder Tiefseefischen.

 

Genug Eiweiss

Versuche, zu jeder Mahlzeit eine gute Menge Eiweiß zu essen, ideal sind mindestens 20 g pro Hauptmahlzeit. Gute Eiweißquellen sind Fisch, weißes Fleisch, Eier, Nüsse, Hülsenfrüchte, Quinoa, Hanfsamen, dunkelgrüner Salat und Milchprodukte (am besten Bio-Qualität und bevorzugt Schaf- oder Ziegenmilch anstatt Kuhmilch). Ein hochwertiges Proteinpulver kann hier unterstützen, vor allem wenn du keine tierischen Lebensmittel isst.

 

Mässig Kohlenhydrate

Vermeide Kohlenhydrate aus hoch verarbeiteten Lebensmitteln, vor allem aus Weizenmehl. Brot, Kuchen und Pasta sowie Zucker und Süßigkeiten stören den Blutzuckerspiegel, fördern Entzündungen und greifen die Darmflora an; alles Dinge, die den Hormonhaushalt massiv unter Stress setzen.

 

Für eine optimale Hormonproduktion und einen guten Energiestoffwechsel sollten Frauen aber nicht auf natürliche ballaststoffreiche Kohlenhydratquellen verzichten. Die beste Wahl sind stärkehaltiges Gemüse (Karotten, Randen, Süßkartoffeln), glutenfreies Vollkorngetreide (Buchweizen, Quinoa, Reis), Nüsse, Samen oder Früchte. Ich rate Dir von einer extremen Low- oder No-Carb Ernährung oder längerem Intervallfasten ab, vor allem bei chronischem Erschöpfungssyndrom bzw. Nebennierenschwäche und Schilddrüsenunterfunktion.

3. No Stress

Chronischer Stress hemmt die Produktion der Geschlechtshormone Östrogen, Progesteron und Testosteron. Dadurch kann es zu Zyklusbeschwerden, PMS, Wechseljahresbeschwerden und Unfruchtbarkeit kommen. Langzeitstress laugt auf Dauer die Nebennieren und die Schilddrüse aus. Daraus resultieren Gewichtszunahme, Erschöpfung, Ängste, Schlafstörungen, Blähungen oder Verstopfung.

 

Hier ein paar Ideen, wie Du Deinen Stress reduzieren kannst:

  • Mache Dir Deine Stressauslöser bewusst. Was belastet Dich? Was lässt Dich nachts nicht schlafen? Wovor hast Du Angst? Wie denkst Du über Dich und Deinen Körper?

  • Versuche diese Stressfaktoren zu eliminieren oder anders damit umzugehen.Plane Auszeiten und Pausen in Deinem Alltag.

  • Bewege Dich täglich und so oft wie möglich an der frischen Luft.

  • Lerne Entspannungstechniken wie Meditation, Yoga und Atemübungen.

  • Iss nie, wenn Du gestresst bist. Iss in Ruhe und kaue gründlich.

  • Gönne Dir Massagen, Akupunktur oder Ayurveda-Behandlungen.

4. Bewege Dich täglich

Bewegung ist elementar. Bewegung kann Stress reduzieren, pusht Deinen Stoffwechsel, verbrennt Fett, baut Muskeln auf, unterstützt die Verdauung, erhöht die Insulinsensitivität der Zellen, mindert Heißhunger, lässt Dich besser schlafen und wirkt positiv auf Deine Stimmung.

Jeden Tag zu trainieren, das ist schwierig. In jeden Tag Bewegung einzubauen, das geht ganz leicht.

 

Wie kann das aussehen? Fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit, geh in der Mittagspause spazieren, nimm nie den Lift und immer die Treppe, gehe wandern oder verabrede Dich zum Walken statt zum Kaffeeklatsch.

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5. Vermeide Chemikalien

Heute sind wir einer Unmenge schädlicher Chemikalien und Giftstoffen ausgesetzt, ohne dass wir wissen, wo sie überall drinstecken. Endokrine Disruptoren nennt man diejenigen Giftstoffe, die unsere Hormonfunktion stören und sogar Krebs verursachen können. Bekannt ist mittlerweile, dass das giftige BPA (Bisphenol A) in Plastikflaschen, Kunststoffbehältern oder Frischhaltefolie in Lebensmittel übergehen kann und zu hormonellen Störungen und Unfruchtbarkeit führen kann. Vermeide Kosmetik, Deos, Sonnenschutzmittel oder Shampoo, die Parabene und Phthalate enthalten. Verzichte auf Lufterfrischer, Duftkerzen oder stark parfümierte Produkte bei Waschmitteln und Weichspülern. Ganz einfach: Alles was stark riecht und nicht in der Natur wächst, ist Gift für Deinen Körper und fordert Deine Leber zu Höchstleistungen heraus. Diese soll sich aber um Deine Hormonentgiftung- und Herstellung kümmern. Wenn sie überlastet ist, kann das zu hormonellen Störungen führen.

6. Heilkräuter und Nahrungsergänzungsmittel

Häufig braucht der Körper noch etwas mehr Unterstützung, auch wenn Du Deine Ernährung, Deinen Schlaf und Deinen Stress schon gut im Griff hast. Es gibt viele Gründe, warum ich hochwertige Nahrungsergänzungsmittel empfehle. Einer davon ist, dass viele Lebensmittel durch die ausgelaugten Böden deutlich weniger Nährstoffe als früher enthalten. Außerdem nehmen wir heute über die Nahrung, das Wasser, die Atmung und die Haut viele Umweltgifte und hormonähnliche Substanzen auf, die der Körper entgiften muss. Unsere Entgiftungs- und Verdauungsorgane (z.B. Leber, Nieren und Darm) müssen auf Hochtouren arbeiten, um schädliche Substanzen in weniger schädliche Stoffe umzuwandeln und auszuleiten. Nur mit den entsprechenden Nährstoffen funktionieren diese Entgiftungsprozesse reibungslos. Leider rauben Stress, Medikamente und hormonelle Verhütungsmittel dem Körper wertvolle Vitamine und Mineralien, die ihm dann fehlen, um ausreichend Hormone zu produzieren. Sind Deine Hormondrüsen wie die Schilddrüse, die Eierstöcke oder die Nebennieren bereits beeinträchtigt, können Nahrungsergänzungsmittel und Heilkräuter wertvolle Unterstützung im Heilungsprozess bieten.

Zum Beispiel

  • Vitamin D3, Omega 3 Fettsäuren (Algen- oder Fischöl), B-Vitamine und Magnesium.

  • Prä- und Probiotika (Ich empfehle bei einem Arzt oder einem Heilpraktiker eine Stuhluntersuchung durchführen zu lassen. Eine gute Adresse dazu findest Du im Anhang.)

  • Für die Leber: Mariendiestel, Löwenzahn oder Artischocke, Bitterstoffe

  • Bei Erschöpfung und Nebennierenschwäche: Ashwagandha wirkt ausgleichend auf Stresshormone.

  • Hilfreich bei Zyklus- oder Wechseljahresbeschwerden: Frauenmantel- oder Schafgarbentee oder die Mischung aus 6 Heilkräuter als Tee (erhältlich bei mir).

7. Aktiviere dein Lymphsystem

Wenn das Lymphsystem überlastet ist und nicht richtig abfliesst, kann es Zellabfälle, Fette, Bakterien, Parasiten, aber auch Gifte, die wir über die Haut, Darm oder Atemwege aufgenommen haben, nicht ausreichend ausleiten.  Dadurch muss die Leber mehr Giftstoffe verarbeiten und wird geschwächt.

Was schwächt die Lymphe? Bewegungsmangel, Flüssigkeitsmangel, träge Verdauung, raffinierte Lebensmittel, Schadstoffbelastung.

Was hilft? Reduziere Stress, trinke täglich viel Wasser, bewege Dich und hüpfe. Auch Atembewegungen über das Zwerchfell, Garshan (Trockenbürsten-Massage) oder Wechselduschen sind hilfreich.

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GARSHAN MASSAGE

Beginne Deinen Tag mit einer Selbstmassage. Jeden Morgen ca. 5-15 min. In dem Du mit ausreichend Druck und Schnelligkeit über Deine Haut massierst, bis eine Rötung entsteht.


Deinen Problemzönchen darfst Du auch gerne etwas mehr Aufmerksamkeit schenken. Danach gönnst Du Dir eine wohltuende Dusche, um die Toxine und die tote Haut abzuwaschen.

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MORGEN MEDITATION