Leere Batterien? Warum fühle ich mich so erschöpft?

Fühlst Du Dich oft erschöpft, müde und antriebslos? Genügend Schlaf oder Ferien haben nicht geholfen? Dahinter steckt meist ein Ungleichgewicht Deiner Hormone.


Erschöpfung hängt immer auch mit hormonellen Ungleichgewichten zusammen, denn Hormone steuern unseren Stoffwechsel und unsere Leistungsfähigkeit. Sie sind verantwortlich für unsere Stimmung, sowie auch für unsere Körper und dessen Funktionen. Müdigkeit und Erschöpfung haben somit immer einen Zusammenhang mit unserem Hormonhaushalt. Wenn dieser ausser Balance gerät, können wir uns grundlos müde und abgeschlagen fühlen. Genug Schlaf oder Ferien helfen in diesem Fall wenig. Aber was bringt unseren Hormonhaushalt durcheinander?



Mögliche Ursachen für hormonelle Verschiebungen:

- Chronischer Stress

- (Post)Menopause

- Menstruationszyklus

- Schwangerschaft

- Hormonelle Verhütung wie Hormonspirale, Pille, etc.

- Hormonumstellung aufgrund des Alters

- Medikamente

- Zufuhr von Xeno-Hormonen

- Umwelteinflüsse und Schadstoffe

- Mangel an Nährstoffen

- Leistungssport


Insbesondere Östrogen, Progesteron und Testosteron, Schilddrüsenhormone, Adrenalin, Cortison und Melatonin sind die Hormone, die unser tägliches Leben steuern und bei denen sich ein Mangel oder eine Überproduktion sehr schnell bemerkbar macht. Bei Erschöpfung und chronischer Müdigkeit spielt Cortisol immer eine wichtige Rolle. Aber auch bei einem niedrigen Östrogenspiegel kann man sich fühlen, als wenn die eigenen Energiereserven komplett leer sind. Frauen sind durch den Menstruationszyklus, Schwangerschaften, der Prämenopause oder den Wechseljahren generell häufiger und grösseren hormonellen Schwankungen ausgesetzt.


Wie Stress, Nebennieren-Erschöpfung und Cortisol zusammenhängen

Sind wird gestresst, produziert unser Körper zur Regulation in den Nebennieren Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin. Die drei Hormone sind aber nicht nur für die Stressregulation zuständlich, sondern steuern auch andere lebenswichtige Körperfunktionen. Bei einem Mangel an Nebennierenhormonen sinkt deswegen auch unserer Energielevel. Cortisol ist von den dreien unser wichtigstes Anti-Stress-Hormon. Wie auch das Insulin ist Cortisol an der Regulierung des Blutzuckers beteiligt. Wenn wir Stress ausgesetzt sind, zum Beispiel bei einem Angriff, muss der Körper sofort Zucker für die Flucht oder den Kampf bereitstellen. Durch eine Überstimulation der Nebennieren produziert unser Körper ständig grosse Mengen an Cortisol. Die Nebennieren können irgendwann ohne Pause nicht mehr funktionieren, und es kommt zu einer Nebennierenerschöpfung, die einen zu tiefen Cortisol-Spiegel zur Folge hat. Wir haben dann so wenig Energie, dass wir den Alltag kaum noch bewältigen können. Ausserdem sind die Hormonkreisläufe von Cortisol und Serotonin verlinkt und ein tiefer Cortisol-Spiegel senkt das Serotonin, was getrübte Stimmung auslösen kann.


Was kannst Du tun?

Zuallererst ist es wichtig, auf Deinen Körper zu hören, damit Du nicht an den Punkt einer Übererschöpfung kommst. Versuche den Stress so weit wie möglich zu reduzieren! Vielleicht hilft es Dir, aufzuschreiben, was Dich momentan gerade stresst und dann zu schauen, wie Du diese Faktoren ausschalten oder umgehen kannst. Ungelöste Probleme können mentalen Stress auslösen. Mit Hilfe von Meditation, Yoga, autogenem Training oder Achtsamkeitsübungen kannst Du Dich aus Deinem Alltag ausklinken und in einen Zustand der Entspannung finden. Ständiger Lärm, TV und Computer sind Reizüberflutungen, die Deinen Zustand weiter verschlechtern können und unter dem Begriff von sensorischem Stress zusammengefasst werden.



Gib Deinem Körper, was er braucht

Um optimal funktionieren zu können, brauchen Deine Zellen, Drüsen und Organe Aminosäuren, damit sie die nötigen Hormone bilden können. Achte darauf, dass Du alle 8 essentiellen Aminosäuren, die Dein Körper nicht selbst herstellen kann, über Deine Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel zu Dir nimmst.


Die 8 essentiellen Aminosäuren sin

- Isoleucin

- Leucin

- Lysin

- Methionin

- Phenylalanin

- Threonin

- Tryptophan

- Valin


Im Weiteren kannst Du Deinen Körper begleitend mit folgenden Vitalstoffen unterstützen:


NADH

Das NADH unterstützt die Mitochondrien, die quasi die Kraftwerke einer Zelle sind, bei der Energieproduktion, in dem es mit dem Sauerstoff, den wir über die Atmung aufnehmen, reagiert.


Q10

Bis etwa zur Lebensmitte kann der Körper selbst genug Q10 herstellen, danach reicht die Eigenproduktion nicht mehr. Q10 ist ebenfalls in der Energieproduktion auf Zell-Ebene beteiligt.


Aronia

Die Aronia-Beere enthält viel Vitamin C, erhöht die Eisenaufnahme des Körpers und hilft gegen Kraftlosigkeit und Ermüdung.


Pollen

Pollen enthalten eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelemente. Sie unterstützen die Eisenaufnahme und versorgen unseren Körper mit mehr Energie.


Moringa

Moringa gilt als eines der nährstoffreichsten Pflanzen der Erde – eine richtige Power Plant, im wahrsten Sinne des Wortes. Sie enthält zahlreiche Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Moringa fördert die Durchblutung und regt unseren Stoffwechseln an.


Magnesium

Magnesium ist essenziell für unsere Muskelfunktionen und sorgt für einen guten Energiestoffwechsel. Wer zu wenig davon hat, fühlst sich müde und abgeschlagen.


Vitamin B-Komplex

Die B-Vitamine sind im Energiestoffwechsel beteiligt und bei der Verbrennung von Kohlenhydraten und Fetten, beides wichtige Energieträger in unserem Körper.


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