2. Tag

DIE MÜLLABFUHR STREIKT

Unterstütze Darm und Leber

Ein gesundes Hormonsystem basiert auf zwei wichtigen Organen: Darm und Leber. Der Darm nimmt die Nährstoffe auf, zerlegt sie und leitet sie über das Blut zur Leber. Diese prüft, ob Giftstoffe enthalten sind, bevor sie sie zu den Körperzellen weiter transportiert werden.

 

Ein gesunder Darm produziert ca. 20 verschiedene Hormone, die nicht nur Deinen Körper, sondern auch Deine Stimmung beeinflussen, z.B. 95% des gesamten Serotonins. Du brauchst eine gute Darmflora, damit sämtliche Vitamine, Mineralien und tausend andere Stoffe in die Blutbahn und somit in Deine Zellen gelangen. Ohne ausreichend Nährstoffe kommt es zu einer schleichenden Unterernährung, die Folgen für alle Hormon- und Stoffwechselprozesse hat. Häufige Antibiotika- und Schmerzmitteleinnahme belasten den Darm ebenfalls. Woran erkennst Du, dass es dem Darm nicht so gut geht? Zum Beispiel sind Verstopfung, schmieriger Stuhl, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien, Blähungen typische Symptome.

 

Um den Darm zu unterstützen, kannst Du

folgendes tun:

Probiotika als Nahrungsergänzungsmittel oder in Form von fermentierten Lebensmitteln wie Apfelessig, Sauerkraut, Kefir, Joghurt oder Tempeh konsumieren.

Täglich Ballaststoffe aus Pflanzen und Gemüse, Lein-, Chia- oder Flohsamenschalen essen. Wenn Du täglich 1-2 Esslöffel geschrotete Leinsamen in Dein Müsli tust, unterstützt das das Östrogengleichgewicht. Gerade wenn Du unter Verstopfung leidest, ist es ganz wichtig, die Verdauung wieder in Gang zu bringen. Denn wenn überschüssiges Östrogen nicht ausreichend ausgeleitet werden kann, fördert es die Östrogendominanz. Damit steigt das Brustkrebsrisiko. Bitte mindestens 2 Liter Wasser täglich trinken, sonst klappt das mit der Entgiftung nicht.

Verzichte möglichst auf industriell hergestellte Lebensmittel, Haushaltszucker und Weizen.

Unsere Leber spielt eine wichtige Rolle in der Hormonregulation und dem Erhalten der Balance unserer vier wichtigsten Hormone: Östrogen, Cortisol, Insulin und die Schilddrüsenhormone. Sie ist für die Bildung neuer Hormone aber auch den Abbau von überflüssigen Hormonen zuständig. Zudem schafft sie Umweltgifte aus Plastikverpackungen, Kosmetik, Reinigungsmitteln, aber auch Medikamentenrückstände aus unserem Körper aus. Das ist wichtig, da diese Giftstoffe unser Hormonsystem gewaltig stören können. Wenn die Leber durch Schadstoffe und Gifte überlastet ist, hat sie zu wenig Kapazitäten für den Östrogenabbau. Das kann zu einer Östrogendominanz führen. Gleichzeitig ist die Leber zuständig für die Umwandlung von inaktiven Schilddrüsenhormonen in aktive Hormone. Bei einer Überlastung und zusätzlichem Dauerstress kann es bei Frauen ab 40 zu einer Schilddrüsenunterfunktion kommen.

 

Da die Leber keine Nervenzellen besitzt, merken wir es oft gar nicht, wenn es ihr nicht gut geht. Alarmzeichen können folgende Symptome sein:

Heisshunger, nächtliches Aufwachen, Unverträglichkeit von fettigem Essen, Blähungen, Verstopfung, Hautprobleme, PMS, Brustspannen, Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen, belegte Zunge, Übergewicht und hormonelle Beschwerden wie Zysten und Myome.

 

Eine überlastete Leber führt zu einer Anhäufung von Schadstoffen im Körper. Es bilden sich freie Radikale, oxidativer Stress und chronische Entzündungen im Körper. Stille Entzündungen stimulieren permanent das Immunsystem und veranlassen den Körper dazu, Cortisol auszuschütten. Ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel versetzt den Körper in einen chronischen Stresszustand. Als Folge geht der Körper in einen Energiesparmodus über und setzt das Hormonsystem und den Stoffwechsel auf ein Minimum herab.

 

Die Leber ist auch Teil des Hormonkreislaufes von Insulin. Steigt der Blutzuckerspiegel, speichert die Leber überschüssigen Zucker aus dem Blut in Form von Glykogen. Sinkt der Blutzuckerspiegel, leert die Leber ihre Glykogenspeicher und entlässt den Zucker in Form von Glukose wieder ins Blut. Ist die Leber geschwächt, kann sie nicht angemessen auf die Blutzuckerschwankungen reagieren. Damit wird eine Insulinresistenz begünstigt. Wenn das Insulin im Ungleichgewicht ist, leiden wir an Heisshunger auf Süsses, fühlen uns nach dem Essen nicht satt, leiden unter Haarausfall und setzen Körperfett an der Taille, den Hüften und am oberen Rücken an.

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So unterstützt Du Deine Leber

Vermeide es, mit Giftstoffen in Kontakt zu kommen und benutze Kosmetik-, Pflege- und Haushaltsartikel ohne schädliche Duftstoffe, Parabene oder hormonaktive Substanzen. Mit der kostenlosen „App Code Check„ kannst Du Strichcodes scannen und Dir schädliche Stoffe anzeigen lassen.

Trinke morgens ein Glas warmes Wasser mit Zitronensaft.

Iss reichlich grünes Gemüse, dunkle Salate und Kräutern. Kreuzblütler wie Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, Kohlrabi oder Radieschen sind ideal.

Integriere Bitterstoffe wie aus Radieschen, Löwenzahn, Rucola, Grapefruit, Artischocke, und Kurkuma.

Ernähre Dich eiweißreich, aber konsumiere tierische Produkte möglichst nur in Bioqualität und nicht täglich.

Vermeide Alkohol, Fertigprodukte, raffinierten Zucker und Süßungsmittel.

DER BLUTZUCKER STEIGT?

Iss genug Fett, Eiweiß und Ballaststoffe!

Wenn der Blutzucker stabil ist, sind auch Deine Hormonspiegel stabiler. Besonders heftig steigt die Blutzuckerkurve bei Zucker, Früchten und Kohlenhydraten wie Getreide, Pasta oder Brot an. Nach einem starken Anstieg folgt ein starker Abfall. An dessen Tiefpunkt fühlen wir uns dann unterzuckert oder haben Hunger, obwohl wir erst vor kurzem gegessen haben. Der Körper muss dann viel Insulin ausschütten, um den Blutzucker stabil zu halten. Hohe Insulinausschüttungen verhindern das Abnehmen.

So hältst Du Deinen Blutzucker stabil:

  • Reduziere verarbeitete kohlenhydratreiche Speisen wie Nudeln oder Brot.

  • Nimm nur eine kleine Menge an Sättigungsbeilagen zu Dir wie Nudeln oder Reis und kombiniere sie mit guten Fetten, z.B. Avocado oder Olivenöl, reichlich Eiweiß, z.B. Fisch und Ballaststoffen und Gemüse.

  • Fett, Eiweiß oder Ballaststoffe halten den Blutzucker stabil. Eine sättigende Mahlzeit, die den Blutzucker stabil hält, wäre z.B. Quinoa oder Vollkornreis mit Wildlachs und Spinat. Zum Frühstück eignen sich Vollfett-Joghurt mit Haferflocken, Nüssen und Beeren.

  • Iss regelmäßig und iss Dich an den Hauptmahlzeiten satt. Viele Frauen essen viel zu wenig, aus Angst zuzunehmen. Dadurch haben sie ständig Hunger und/oder snacken permanent. Versuche während mind. 3-4 Stunden und zwischen den Mahlzeiten gar nichts zu essen, aber viel zu trinken. Brauchst Du dennoch zwischendurch Snacks (das passiert, wenn man chronisch erschöpft ist oder der Blutzucker instabil ist), iss Snacks, die Du mit Fett und Eiweiß kombinierst: Mandeln und Apfel, Joghurt mit Haferflocken, Brot mit Avocado, Datteln mit Mandelmus oder dunkle Schokolade.

  • Reduziere Deinen Kaffeekonsum und trinke ihn nur zu Mahlzeiten, nicht separat.

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DAS IMMUNSYSTEM

Um unser Immunsystem zu unterstützen und Entzündungen in Schach zu halten, sollten wir folgende Punkte befolgen:

Stress reduzieren

Genug schlafen

Leber und Darm unterstützen

Industrienahrung weglassen

Viel Gemüse essen

Wenig Zucker konsumieren

Darüber hinaus möchte ich Dir gern noch ein paar wichtige Nahrungsergänzungsmittel vorstellen, die jede Frau ab 40 nehmen sollte. Stress, Entzündungen, Hormonpräparate und Medikamente entziehen unserem Körper essenzielle Vitalstoffe. Diese benötigt unser Körper aber, um Entzündungen zu reduzieren, die Hormonproduktion zu unterstützen und den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren.

 

Folgende Nahrungsergänzungsmittel empfehle ich allen Frauen ab 40:

Vitamin D3/K2

Omega-3-Fettsäuren

Magnesium

Vitamin-B-Komplex

 

Gerne berate ich Dich persönlich, welche Produkte für Dich passend sind. Melde Dich bei mir.

WARUM VITALSTOFFE?

Vitalstoffe erfüllen im Organismus lebensnotwendige Funktionen. Ein Mangel an diesen Stoffen begünstigt zahlreiche Störungen, die wir heute als „Zivilisationskrankheiten“ bezeichnen.

 

Vitamine sind Substanzen, die vom menschlichen oder tierischen Organismus nicht oder nur unzureichend gebildet werden können. Sie liefern keine Energie, sind jedoch für den Stoffwechsel, die Körperfunktionen und die Gesundheit unentbehrlich und müssen darum regelmässig mit der Nahrung zugeführt werden. Es gibt fett -und wasserlösliche Vitamine. Dazu gibt es Vitaminoide sowie Pro- und Präbiotika, die physiologische Vorgänge beeinflussen. Hierzu gehören zbsp. OPC, Coenzym Q10 und Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Bakterien. Neben den Nährstoffen und Vitaminen benötigt der Organismus auch anorganische Mineralstoffe als Bau- und Wirkstoffe. Es gibt Mengenelemente wie die Metalle Natrium, Kalium, Kalzium und Magnesium sowie die Nichtmetalle Chlor, Schwefel und Phosphor. Sie regulieren den Wasserhaushalt, aktivieren Enzyme, steuern den Säure-Basen-Haushalt und geben Zähnen und Knochen Struktur. Dann gibt es auch die Spurenelemente, dazu gehören Zink, Jod, Fluorid, Selen, Chrom, Kobalt, Mangan und Molybdän. Die Spurenelemente sind essentiell, also unverzichtbar. Spurenelemente haben im Organismus zahlreiche Funktionen; sie regeln den Wasser- und Elektrolythaushalt sowie das Verhältnis von Säuren und Basen, steuern die Spannung und damit den Druck in den Blutgefässen, sind für die Funktion von Nerven und Muskeln zuständig , mineralisieren Knochen und Zähne und regeln die Blutgerinnung. Sie aktivieren auch als Kofaktoren zahlreiche Enzyme.

 

Die Gründe für einen Vitalstoffmangel sind meistens, dass sie in zu geringer Menge zugeführt und aufgenommen werden oder es besteht ein erhöhter Bedarf. Daraus ergibt sich ein Teufelskreis. Unsere Ernährung bietet heute leider deutlich weniger Vitalstoffe als früher, dafür haben die Kalorien in Form von Fetten und Kohlenhydraten massiv zugenommen. Dazu führen wir ein Leben, bei dem unser Körper mehr Schutzstoffe benötigt; wir sind viel mehr Belastungen durch Stress und Hektik, Umweltschadstoffen und Strahlung ausgesetzt.

Vitalstoffmängel machen sich folgendermassen bemerkbar:

  • Verringerte Denk-, Konzentrations- und Gedächtnisleistung (u.a. Mangel an B-Vitaminen, Vitamin E, Vitamin C, OPC)

  • Verminderter Antrieb, Müdigkeit, Abgeschlagenheit (u.a. Mangel an Eisen, B-Vitaminen, Vitamin D, Vitamin C und OPC, Mangensium, Kupfer)

  • Reduzierte Sehkraft (u.a. Mangel an Vitamin E, Vitamin C und OPC, Zink, Lutein, Zeaxanthin)

  • Depression, Stimmungsschwankungen, erhöhte Reizbarkeit (u.a. Mangel an B-Vitaminen, Vitamin D, OPC, Vitamin C, Magnesium)

  • Osteporose (ua. Mangel an Vitamin D, Kalzium, Zink, Kupfer)

  • Wechseljahrbeschwerden (u.a. Mangel an Vitamin D, OPC, Magnesium, B-Vitaminen, Zink, Omega 3, Proteine)

  • PMS und Schmerzen während der Menstruation (u.a. Mangel an Vitamin D, OPC, Magnesium,

  • B-Vitaminen, Proteine, Omega 3)

 

Achte bei der Wahl Deiner Nahrungsergänzung auf folgende Kriterien:

  • Keine isolierten Einzelprodukte, sondern eine Kombination aller Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. In dieser Form kommen sie in der Natur vor, werden am besten aufgenommen und vertragen und vom Organismus verwertet.

  • Nur aus natürlichen Quellen, weil diese enthalten wirksame Moleküle, an die der Körper seit Jahrtausenden gewöhnt ist.

  • Achte darauf, dass im Kaltherstellverfahren produziert wird.

  • Eine intelligente Nahrungsergänzung enthält keine Konservierungsmittel, keine Süssstoffe wie Aspartam, Cyclamat und Saccharin, keine Farbstoffe, keine Aromastoffe und natürlich keinen Zucker.  Entscheide dich für chemiefreie Vitalstoffe.

  • Entscheide dich für einen seriösen Anbieter, welcher langjährige Produktionserfahrung hat. Meide Hersteller mit Abnahmeverpflichtung und achte auch darauf, dass Du das Geld zurückkriegst, solltest Du mit den Produkten nicht zufrieden sein.

  • Produkte aus natürlichen Rohstoffen sind hochpreisiger aber wertvoller als synthetische Produkte.

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